Themen

Energie

Eine Energieversorgung, die zu jedem Zeitpunkt am Tag zuverlässig Energie liefert, ist die Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft und damit unseren Wohlstand. Die Entwicklung weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien hat mit marktwirtschaftlichen Instrumenten zu erfolgen. Schlüssel zum Erfolg ist die saisonale Speicherung von überschüssiger Elektrizität. Vielversprechend sind die „Power-to-x“-Konzepte mit bspw. Gas oder Wasserstoff. Diese sind aber noch nicht wirtschaftlich zu betreiben, Investitionen in Forschung und Entwicklung sind deshalb zentral.

 

Gesundheit

Die Gesundheitsversorgung ist komplex – sie erfordert vernetztes Denken und ganzheitliches Handeln. Aufgrund des föderalistischen Aufbaus des Gesundheitswesens und den entsprechenden Interventionsmöglichkeiten erfolgen aktuell nur wenig durchdachte politische Eingriffe. Im Gesundheitswesen haben wir einen regulierten Wettbewerb. Für die wettbewerblichen Elemente der neuen Spitalfinanzierung stehe ich ein. Sie müssen weiter gestärkt werden. Der zunehmende Regulierungsdrang von Bund und Kanton lehne ich klar ab. Er führt nicht zu weniger Kostenwachstum, sondern zu mehr. Konkret fordere ich kostendeckende Tarife für die ambulanten medizinischen Leistungen, damit die ambulante Versorgung weiter gestärkt werden kann. Denn sie ist volkswirtschaftlich kostengünstiger und entspricht auch einem Patientenbedürfnis. Weiter ist die Einführung der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen dringend.

 

Mobilität

Ein zuverlässig funktionierendes Mobilitätssystem ist für den Kanton Aargau zentral. Nicht nur Menschen nutzen Schiene und Strasse – auf diesen Infrastrukturen werden auch die Güter des täglichen Bedarfs transportiert. Die Mobilität der Zukunft setzt auf folgende drei Punkte:

- Ein punktueller Ausbau der Hauptverkehrsachsen (Ausbau A1), um ein Ausweichen auf die untergelagerten Kantonsstrassen zu verhindern.
- Die Kombination der verschiedenen Verkehrsträger, damit an modern ausgebauten öV-Drehscheiben von Bus, Fahrrad, Motorrad oder Auto auf den Zug umgestiegen werden kann.
- Ein intelligentes Verkehrsmanagement und die Digitalisierung, um den Nutzerinnen und Nutzern der Infrastruktur ein optimiertes Verhalten zu ermöglichen.

 

Umwelt und Klima

Natur und Umwelt sind unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Als Grossrätin und Gemeinderätin setze ich mich für verschiedenste konkrete Projekte und Massnahmen zur Erhöhung der Naturwerte ein: Schaffung von Auenlandschaften, Renaturierungen, Vernetzungen, die Erhöhung der Biodiversität oder die Umsetzung und Durchsetzung der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung.

Ich stehe zum Pariser Klimaübereinkommen. Im Gegensatz zur Umwelt ist der Einfluss der aargauischen Politik auf das Weltklima allerdings gering. Entsprechend sind Massnahmen im Bereich Klima hauptsächlich auf Bundesebene umzusetzen (CO2-Gesetz). Die Ziele müssen nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus sozialer und wirtschaftlicher Sicht erreicht werden können.Das Schaffen von Kostenwahrheit ist die Grundlage zur Einführung von marktwirtschaftlichen Anreizen, damit sich die Menschen entsprechend verhalten (bspw. Emissionshandel für den Flugverkehr). Lenkungsabgaben sind zu 100 Prozent an Wirtschaft und Gesellschaft zurückzugeben. Zwang und Verbote lehne ich ab.

Der Kanton Aargau soll eine Vorbildrolle einnehmen und staatliches Handeln nicht nur nach finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen, sondern auch nach ökologischen Aspekten ausrichten. Des Weiteren gilt es mittels Schaffung von Rahmenbedingungen (bspw. Reduktion Baubürokratie, steuerliche Anreize) dafür zu sorgen, dass sich die Menschen im Kanton Aargau im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung verhalten.

  

Fehlt Ihnen meine Meinung zu einem Thema? Dann schreiben Sie mir doch ein Mail (wahlen@jeanine-glarner.ch) – gerne antworte ich auf Ihre Fragen.