Politik

Warum ist Politik wichtig?

Gemeinsinn bedeutet für mich, unsere Fähigkeiten und unser Wissen zum Wohl der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Deshalb engagiere ich mich aus Überzeugung.

Die Politik regelt das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft. Deshalb geht Politik uns alle an! Politik ist mein persönlicher Beitrag an unsere Gemeinschaft, an unseren Kanton, an unsere Mitmenschen. Gerne arbeite ich jeden Tag dafür.

Breite politische Erfahrung.

Mit 35 bin ich zwar noch sehr jung. Dennoch verfüge ich bereits über breite politische Erfahrung sowohl als Parlamentarierin als auch als Exekutivpolitikerin.

Seit Januar 2018 bin ich Mitglied des Gemeinderats Möriken-Wildegg und verantwortlich für die Ressorts Hochbau, Sicherheit (Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz) sowie Jugendfest, Schwimmbad und Sport.

Seit Mai 2012 bin ich Mitglied des Grossen Rats des Kantons Aargau. Von Mai 2012 bis Dezember 2015 engagierte ich mich in der Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK). Seit Januar 2016 bin ich Mitglied der Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV), übernahm die Ressortleitung innerhalb der FDP-Fraktion zu diesen Themen und bin Mitglied des Fraktionsvorstands.

Seit 2003 bin ich politisch aktiv. Von 2004 bis 2009 war ich Präsidentin der jungfreisinnigen aarau-lenzburg, und von 2010 bis 2012 Präsidentin der jungfreisinnigen aargau.

Was leitet mich?

Föderalismus und Pragmatismus.

Was unsere Schweiz stark gemacht hat, ist das Bewusstsein, die Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen. Was wir heute aber vorfinden, sind immer mehr Vorgaben vom Bund, welche allen Kantonen und Gemeinden, allen Menschen, allen Unternehmen übergestülpt werden und erst noch an Bürokratie kaum zu überbieten sind.

Der Zuwachs an Bundesangestellten wäre noch das eine: Aufgrund von neuen Bundesgesetzen nimmt der Stellenzuwachs auch bei den Kantonen stetig zu: Neue Strafprozessordnung, neue Zivilprozessordnung, Via Sicura, Raumplanungsgesetz 1, um nur vier Reformen zu nennen, die ich im Grossen Rat erlebt habe

Diese Entwicklung ist schlecht, denn pragmatische und der entsprechenden Situation angepasste Lösungen sind so nicht mehr möglich. Die Folgen sind Ineffizienz, Ineffektivität und eine schleichende Entfernung zur Bürgerin und zum Bürger unseres Landes.

Einer meiner politischen Leitlinien ist das Prinzip von Montesquieu: «Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, so ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.» Auch wenn es manchmal unpopulär ist, zu diesem Grundsatz stehe ich. Das habe ich im Grossen Rat mehrmals bewiesen, zuletzt bei meinem Einsatz gegen ein kantonales Litteringverbot. Ich bin damit zwar untergegangen, aber es gibt Prinzipien, die sollte man auch in der Politik nie aufgeben. Sie können sich sicher sein, ein Gesetz, das die Wirkung im Ziel verfehlt, nicht vollzogen werden kann und ausser mehr Bürokratie und damit Beamtenbeschäftigung bringt, werde ich auch im Nationalrat nicht unterstützen.

Ihnen ist mein Einsatz für Föderalismus und Pragmatismus gewiss.